Dies ist keine Ortsangabe von what3words – – Dies sind meine drei persönlichen Hilfsmittel. Metaphern die meiner Fantasie helfen, Gedanken zu Dingen und Situationen im Leben besser bewältigen zu können. Ich gebe diese Ansätze auch gerne weiter, sind sie keine Geheimnisse und ob ihrer Einfachheit auch für fast jede andere Person anwendbar.
Wolken
Komme ich trotz der Notwendigkeit des Schlafens nicht zur Entspannung, suche ich mir gedanklich meinen Ort der Ruhe. Diesen habe ich über das autogene Training gefunden. Verschafft mir aber auch mein Ort keine Ruhe, schaue ich nach oben. Ich gebe den Wolken am Himmel dann meine Gedanken mit und lasse sie davonziehen. Eine nach der anderen. Entweder lösen sie sich in der Ferne auf, oder kehren irgendwann wieder. Aber nicht in diesem Moment – in diesem lasse ich einfach los.
Riesenrad
Mein Kopf, ein riesengroßer Jahrmarkt voller bunter, lauter und heller Gedanken. Liege ich dann da, eigentlich dem Schlaf verpflichtet, und all das Erlebte überschlägt sich mal wieder auf diesem Rummel, gehe ich zum Riesenrad.
Dort wird dann jedes Gedankenpaket in eine Gondel gesetzt. Eins nach dem anderen, bis mir die Gedanken ausgehen. Ich spiele dies vor meinem geistigen Auge wirklich so bewusst durch. Und komme ich an den Punkt, der mich eine gewisse Leere verspüren lässt, kippe ich den großen Hebel mit seinem kugelförmigen, schwarzen Knauf auf AUS. Das Riesenrad hat dann Feierabend bis zum nächsten Erwachen, und kann dann langsam weiterdrehen. Vielleicht steigt der ein oder andere Gedanke dann auch ganz unbemerkt aus.
Dampflok.
Dieses Bild begleitet mich am längsten und ist eine wirkliche Lebenshilfe geworden. Und ich bin hier die Dampflok. Ich bestimme die Geschwindigkeit mit der ich durch das Leben reise. Genauso bestimme ich meine Rast oder ob ich das Tempo drosseln möchte. Und natürlich gibt es Dinge und Situationen auf der Reise durch das Leben, die das Tempo beeinflussen, die mich bremsen. Aber dann überlege ich warum das so ist. Ist dies ein Ballast, den ich als Waggon mitziehe? Oder ist dies ein unweigerlicher Halt, ein Bahnhof oder eben eine Station, an der ich ob ihrer Relevanz halten muss? Wenn ich mir dieses Unterschiedes bewusst bin, fällt es mir wesentlich leichter eine Entscheidung zu fällen. Und ich kann sagen: meistens sind es Waggons. Und die lassen sich leichter abkoppeln als man es sich anfangs vorstellen kann. Dass man einen Waggon abkoppelt, bedeutet ja auch nicht, dass er für immer auf dem Abstellgleis bleibt.
Vielleicht komme ich ja auch noch mal vorbei an diesem Halt und nehme ihn wieder auf. Weil ich wieder die Kraft habe und gewillt bin, diese Herausforderung erneut mit mir zu ziehen. Aber oftmals ist das Lösen von unnötigem Ballast so befreiend, dass es schnell in Vergessenheit gerät. Und dann geht es mit voller Kraft weiter.
Und natürlich klingen diese drei Hilfsmittel geschrieben einfacher, als sie dann in der Umsetzung sind. Nicht immer sind Wolken am Himmel, ist er dann einfach nur trüb, grau und schwarz. Manchmal ist er auch wolkenlos, also Gedanken-, und ja, fast schon sorgenfrei.
Und auch reichen die Gondeln meines Riesenrads manchmal nicht aus, für all die Dinge, zu denen sich meine Gedanken verpflichtet fühlen. Genauso wie die Dampflok manchmal auch vor einer plötzlichen Weiche steht und ich den weiteren Weg abwägen muss.
Aber das ist das Leben!
Vielleicht komme ich ja auch noch mal vorbei an diesem Halt und nehme ihn wieder auf. Weil ich wieder die Kraft habe und gewillt bin, diese Herausforderung erneut mit mir zu ziehen. Aber oftmals ist das Lösen von unnötigem Ballast so befreiend, dass es schnell in Vergessenheit gerät. Und dann geht es mit voller Kraft weiter.
Und natürlich klingen diese drei Hilfsmittel geschrieben einfacher, als sie dann in der Umsetzung sind. Nicht immer sind Wolken am Himmel, ist er dann einfach nur trüb, grau und schwarz. Manchmal ist er auch wolkenlos, also Gedanken-, und ja, fast schon sorgenfrei.
Und auch reichen die Gondeln meines Riesenrads manchmal nicht aus, für all die Dinge, zu denen sich meine Gedanken verpflichtet fühlen. Genauso wie die Dampflok manchmal auch vor einer plötzlichen Weiche steht und ich den weiteren Weg abwägen muss.
Aber das ist das Leben!
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