19 November 2009

Break!

Stop!
I do not have enough time for any lyrical excess at the moment.
I think that more important things do have precedence.

The travel report about Thailand will follow one day, also the numerous pictures.

Why did I change language into English? Because it is modern and maybe I can try to improve my English...

20 Oktober 2009

Outta Space.

Also ich glaube an anderes Leben im All. GMX berichtet heute von neu entdeckten Planeten. Sogar erdähnliches dabei. Und da Gott, Buddah, Allah und Co. meines Erachtens eh nur Schnick-Schnack sind, und ich denke dass alles auf Physik, Chemie und Zufall basiert, MUSS es einfach noch anderes Leben da draussen geben.

Warum nur so weit weg?

21 September 2009



Noch drei Tage, dann geht es in den Urlaub.
Die Spannung steigt, die Erwartungen sind hoch gesteckt und ein paar Vorbereitungen und Erledigungen stehen noch aus.

In den letzten Tagen, Wochen kam ich kaum zum füllen dieser Seite. Ich hatte stets ein volles Tagesprogramm welches die Abende mit Müdigkeit und Trägheit füllte. Aber dennoch habe ich es geschafft mich dann doch wieder mehr dem Lesen zu widmen. Na ja gut, das Mehr ist relativ, aber für meine Verhältnisse ist selbst das Durchlesen der NEON oder vom Stern eine Bereicherung meiner Selbst. Und auch hier und da habe ich dann mal wieder ein paar Seiten eines vor langer Zeit angefangenen Romans geschafft. Im Urlaub dann mehr, unter Palmen, im Sand bei warmer Brise. Yes!

Und sonst habe ich viel gemacht. Ich habe das Tauchen entdeckt. Ein toller "Sport"; hungertreibend und wahrlich ermüdend. In Thailand dann sicherlich noch berauschender in echtem Meer.

Des weiteren habe ich auf Pützchens Markt diverse Hektoliter Bier aus dem Zapfhahn geschossen und die durstigen Menschenmassen am Stand der GaffelBrothers mit kühlem Bier befriedigt. Eine Sause war das, zumal ich sechs Tage selber fast nur Bier als Flüssigkeitszufuhr wahr nahm. Aber die Party war groß, die Stimmung super.

Und wie immer viel nebenbei gemacht, gekellnert und geschuftet.
Nun ist aber erst mal Schluss. Mit kellnern, schuften und rackern. Noch drei Tage die letzten Auftragswellen im Büro mitnehmen und dann ab in die Boeing.
In diesem Sinne: Sawatdii!

27 August 2009

Lesen, lesen, lesen.



Habe mir vorgenommen jetzt wieder mehr zu lesen. Das muss doch irgendwie mal drin sein!
Man kommt ja zu nichts mehr. Und von den paar wenigen Büchern auf unserem einzigen Wandregal habe ich drei angefangen und nie beendet. Werde mir die Zeit einfach mal nehmen müssen.

Derweil: Mein geschundener Körper fühlt sich an, wie eine mit Blut gefüllte Gummihülle. Drücke ich leicht auf die Delle am Ellenbogen, fühlt es sich so an, als ob Flüssiges in einen anderen Bereich fließt und wieder zurück strömt. Beim Nießen habe ich das Gefühl, mir steckt ein besenstielgroßer Pflock im Genick. Es piekst dann und ich bin froh wenn dies wieder nachlässt. Dass sich die Blessuren nach dem Sturz so derartig ausdehnen hätte ich nicht gedacht. Auch ist es der vierte Tag in Folge an dem ich von pochenden Kopfschmerzen begleitet werde.
Aber ich war arbeiten, habe es zumindest versucht, wenn ich auch schon nach zwei Minuten vergessen hatte, was ich tat oder was ich wem gemailt habe. Die Konzentration ist futsch! Und dann frage ich mich, was besser ist:
Dem Körper Input durch Schmerzmittel geben, damit sich alles ein Mal entspannt, oder ausharren und warten?
Bei Schmerz nimmt der Körper Schutzhaltung ein, verkrampft also immer wieder; darauf wies mich mein Kollege hin. Ich wusste dies zwar, habe aber momentan kein Langzeitgedächtnis; so fühlt es sich jedenfalls an. Und egal wie man es macht, Murphy gewinnt.

26 August 2009

Marshmallo-Massaker!

Ver-Packstation


Ärgerlich, wenn man bereits über eine Woche, auf das vom ebay-Verkäufer angeblich direkt nach Zahlung abgeschickte Geschenk für seine Holde (eines der vielen Geschenke) wartet, dann endlich benachritigt wird, es sei eine neue Sendung in der Packstation hinterlegt und dann:

Hält man eine ein Kilo schwere Börsenbroschüre adressiert an einen Robert H. in der Hand!
Sehr ärgerlich.
Und ich war so echauffiert, dass ich sofort von zu Hause aus die 01809er Service-Nummer anrief und Reklamation per Telefon machte.
Noch echauffierender, dass der wirklich nette Service-Mensch dann sagte, "vor Ort AN der Packstation gibt es einen Button, mit dem hätten Sie direkt und umsonst mit uns telefonieren können..."
D'oooooooooohhh!

25 August 2009

Kreisverkehr II: Voll auf die Fresse.


Ich weiß nicht, an sich sind Kreisverkehranlagen 'ne raffinierte Sache. Wie in vorherigem Text zu lesen gibt es ein paar Verkehrsraudis und Schlafmützen, welche die Regelungen missachten, aber an sich erleichtern Kreisverkehrsanlagen vieles. Alleine schon der Faktor Zeit gegenüber einer Ampel ist erwähnenswert.
Aber darauf will ich gar nicht hinaus.
Gestern morgen nämlich, fuhr ich mal wieder eine Alternativ-Route zu Arbeit. Warum genau, weiß ich gar nicht. Ich wollte sogar noch kurz nach dem Losfahren noch eine weitere andere Route ausprobieren, aber blieb dann doch bei ersterer Wahl.
Die Sonne knallte schon in den frühen Stunden herab und da ich mir am Sonntag meine Fast-Glatze am Badesee etwas verbrannt hatte, war das Anziehen meines Helmes sehr unangenehm. Und ich entschied mich wegen Argument 1, der schon starken und blendenden Sonne sowie Argument 2, dem roten Kopf, gegen den Helm und zog das modische Base-Cap auf.
Nun fuhr ich also los. Rammstein sang "Reise Reise" und ich war guter Dinge. Eigentlich pünktlich und ich dachte mir nichts böses an diesem Morgen.
Bis zum zweiten Kreisverkehr auf gewählter Strecke. Nein, dieses Mal war es kein roter Kombi. Dieses Mal war dort niemand. Nur ich und mein Rad. Und der Kreisverkehr. So ein kleiner Kreisverkehr, mehr eine Schikane. Ich hätte auch drüber fahren können aber man ist ja brav und nimmt die Kurve schwungvoll und gewissenhaft.
Schwungvoll war aber gar nicht angebracht, denn in Bruchteilen der Sekunde sah ich wie mein Vorderreifen nicht mehr griff und nach rechts wegrutschte.
BAFF!
Da lag ich und rutsche in kurzer Hose und T-Shirt samt Rad über den Asphalt.
Die am Straßenrand, beziehungsweise bei einem Bäcker sitzenden, ich schätze mal, Bauarbeiter lachten direkt los und ich hatte zuerst nichts anderes im Kopf als "schnell weg hier", "oh je mein iPod" und "verdammt, meine neue Hose". Schnell weg fahren ging, der iPod spielte noch immer Rammstein, "Bäng bäng Feuer frei" und meine Hose war tadellos in Ordnung.
Aber ICH!!!
Ich habe ganz schön was abbekommen. Oberarm, Ellbogen, linke Hüfte, das Knie und mein Knöchel haben die Haut auf dem Asphalt gelassen. Meinem Kopf ging es gut, der ist nach dem Abrollen nur leicht auf den Boden getitscht.
Also bin ich schmerzverzogenen Gesichtes weiter gefahren in Richtung Büro.
Dort konnte ich von dem Spektakel selbstbelächelnd berichten aber schon eine gute halbe Stunde später: Kopfschmerzen. Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, alles Schmerzen.
Ich wusste die ganze Zeit über nicht wie ich meinen Kopf noch halten soll und beschloss meinen Hals nach der Arbeit von einem Weißkittel checken zu lassen.
Da wir in einem Land mit fürchterlichem Ärztesystem leben, mache ich jetzt einen großen Zeitsprung: denn 4 1/2 Stunden später holte mich Holde aus dem Krankenhaus ab. Diagnose: Überstreckung der Halswirbelsäule und Prellung am Becken. Ersteres nennt man wohl klassisch: Schleudertrauma und wurde früher mit zehn Wochen Halskrause zur Genesung gebracht. Was ich auch gerne, trotz des warmen Wetters, in Betracht gezogen hätte. Aber Halskrausen gibt es nicht mehr "einfach so" und statt dessen wird man mit einem Rezept, vollgeschrieben mit Schmerzmitteln, nach Hause geschickt.
Nun ja, noch einmal beim Arzt gewesen und nun bin ich für heute aus dem Verkehr gezogen.
Dabei hatte ich gestern und heute so viel geplant. Holde hat doch morgen Geburtstag und überhaupt.
Und den Helm, den ziehe ich nun immer auf.
Auf mit Sonnenbrand.

24 August 2009

Kreisverkehr I: ich liebe das Fluchen!


Ja, die Autofahrer. Das sind meine Feinde. Zumindest bis zu dem Tage, wo ich selber mal hinter dem Steuer sitze. Da ich aber seit geschätzten 23 Jahren Fahrrad fahre und nichts Motorsiertes, da keine staatliche Erlaubnis, sind Autos der Feind.
Und so wie ich passionierter Radler bin, bin ich auch passionierter Fluch-Gott. Allerdings alleinig auf den Straßenverkehr beschränkt. Ich gebe mein Bestes um mich alltäglich seriös und gepflegt zu artikulieren, aber im Straßenverkehr verstehe ich keinen Spaß und habe null Verständnis für "Versehen".
Ich hatte schon so aufreibende und adrenalin-reiche Straßenverkehrs-Fluch-Aktionen... ich liebe es.
Das "Schöne" ist auch, man kan so frech pöbeln und ist wendiger und schneller um die Ecke, als so mancher Autofahrer reagieren kann, wenn es hart auf hart kommt.

Denkste!
Vor ein paar Tagen verlies ich die Straße und fuhr in einen Kreisverkehr. Von rechts kam ein roter Kombi, zog ohne mich zu beachten hinein sodaß ich gezwungen war fast auf die bepflanzte Mitte zu fahren. Bremsend und erschrocken gab ich natürlich bestes Fluch-Jargon von mir, der Penner hatte eh nicht reagiert und fuhr schon die erste wieder heraus.
So wie ich.
Doof war, als ich sah, dass er dann auch selbigen Parkplatz ansteuerte wie ich!
Den vom Supermarkt.
Und direkt kam ein Mann auf mich zu. Der Fahrer des roten Kombis.
Nennen wir ihn mal Vladimir. Er sah zumindest aus wie ein Vldadimir.
Und hatte recht üppige Oberarme. Dies konnte ich in der prallen Sonne direkt erkennen. Denn der Oberkörper war nur gehüllt in ein tarngefelcktes Muskelshirt.
Nun, Vladimir schlenderte auf mich zu, den Blick gen Boden gesenkt und meine Gedanken spielten kurz damit das Rad nicht abzuschließen und mich gleich zu verpissen. Aber das hätte nicht funktioniert. Das ein Meter achtzig Schloß war schon zu sehr durch Speichen und Rahmen gezogen. Somit entschied ich in den weiteren Sekundenbruchteilen meinen Helm aufzulassen, da die folgenden Gedankenblitze sich wiederum damit befassten wo Vladimirs Faust gleich landete. Links, rechts oder voll in die Fresse.
Und dann war es so weit. Vladimir stand vor mir, immer noch nach unten sehend, die linke Hand zwar zur Faust geballt, aaaber der Daumen kratze abgespreizt verlegen seine Augenbraue.
Dann sagte er in gebrochenem Deutsch so etwas wie: "Habsch Disch nischt gesehen ne, tut mir escht leid, weissu, bin in Stress und hab grosse Matrasse hinten drin, seh nix ne und Frau und Kinder machen Stress ne..." usw.. rasselte er seine in etwa achtundzwanzig Sekunden auswendig gelernte Entschuldigung in Deutsch-Kauderwelsch nieder.
Ich war ganz schön baff, ja, so baff dass ich selber nix zu erwidern wusste ausser "'s schon okay!"
Und innerlich lief mir das Blut aus dem Kopf und schoß wieder hoch.
Das war mal nen Adrenalinschub - werde trotzdem weiter fluchen.