Früher, da habe ich mit Spielzeug gespielt. Dann habe ich irgendwann mit Spielen gespielt. Dann wurde mal nicht gespielt und darauf wurde mit Mädels gespielt. Irgendwann kam das Internet und ich spielte nicht mehr, ich war plötzlich Surfer. Und man surfte von Community zu Community, vom Free Chat zum uBoot, als Nicht-Student wieder weg vom StudiVZ bis ich kurz wusste "wer wen kennt" und dann schlussendlich bei Facebook. Doch ich habe es geschafft, dem Herrn Zuckerberg und seiner Daten-Sammel-Wut den Rücken zu kehren. Aufgrund meiner absichtlich falsch angegebenen Identität wie Vornamen, Geburtsdatum und so weiter wurde ich vom blau-weißen System "dismissed". Und jetzt erst merke ich selber wie verrückt die Welt nach diesem System ist und wie verrückt alle nach diesem System handeln. So hieß es heute morgen "oh Gott, Facebook will mit der Lifeline meine Daten Preis geben…" Total absurd. Die Menschen, ja so auch ich, geben jede Aktivität des Tages in diesem pseudo-sozialen Netzwerk Preis und beschweren sich im Nachhinein; …über ihr eigenes Handeln?
Ich finde weiter erschreckend, wie sehr ich merke wie viel Zeit dieses System klaut. Ähnlich wie die grauen Männer bei Michael Ende's Geschichte Momo, klaut Herr Zuckerberg hier Unmengen an Menschen-Zeit. Das ist grauenvoll. Und vor allem, was mache ich denn jetzt nur?

1 Amöben sagen dazu...:
Naja, wir Menschen ohne soziale Online-Netzwerke haben dafür unsere eigenen Seiten und Blogs zur Selbstdarstellung :D
Siehe auch: http://www.der-postillon.com/2012/01/mangelnder-datenschutz-emporte-facebook.html
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