12 Oktober 2010

Es ist mal wieder soweit.

Der Sommer geht und der Herbst kündigt sich mit bitterkalten Morgenden an. Und ich merke, dass ich schon fast ein Jahr dem Amöbenstaat den Rücken zugekehrt habe. Dabei sitze ich täglich den größten Teil meiner Zeit am Computer; beruflich sowie privat. Warum also nicht mal wieder Gedanken und Worte loswerden?
In einem Jahr tut sich vieles, die Zeit ist schnelllebig und hält für nichts mehr an. Holde und ich gehen immer noch Hand in Hand einen gemeinsamen Weg. Wir haben dem Ländlichen im ersten Drittel des Jahres den Rücken zugewandt und haben uns im südstädtlichen Grün der alten Hauptstadt niedergelassen.
Es lebt sich gut und wir fühlen uns wohl. Was meine Beobachtungsgabe angeht, den Freakmagnetismus, erlebe ich nach wie vor erschreckende Erlebnisse und kuriose Begegnungen im Alltag.
Ich gelobe, von diesen hier wieder öfter zu berichten.

Die politische Miss-Lage in unserem armen vom Schicksal gebeutelten Land, die man nicht mehr als "aktuell" sondern einfach nur noch als "konstant" bezeichnen muss, gibt jeden Tag mehr den Anlass zum Kopfschütteln. Die Krise ist immer noch da, wenn plötzlich auch angeblich Arbeitsplätze wie Pilze aus dem Boden schießen. Es kriselt, es bröckelt, und waren es letztes Jahr noch die bösen Wirtschafter und Banker, sind es nun die bösen Migranten UND die unverschämten Buch-Autoren.
Wenn jetzt noch ein Vulkan in Island ausbrechen würde...

1 Amöben sagen dazu...:

DerRohling hat gesagt…

Großartig!